Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Klampfen mit ohne Strom

Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 13. April 2016, 12:29

Salü, hat mal einer von Euch eine Bariton Akustikgitarre im Bankkontext verwendet?

Hintergrund meiner Frage: In meinem Akustiktrio (Cajon, Sänger + akustische Git, ich ebenfalls akustische Git) ist es nicht schön, wenn Sänger und ich dieselbe Grifflage auf der Gitarre spielen. Seine Taylor klingt sehr mittig, in meiner Takamine booste ich die tiefen und hohen Frequenzen, aber trotzdem ist es einfach zu voll im Frequenzgelage. Ich spiele, wenn er strummt, meist Pickings oder Bass-Powerchords, aber die kommen oft nicht zur Geltung.

Von daher gingen meine Überlegungen dazu, mir eine Bariton-Akustikgitarre zu kaufen, für die Songs, bei denen wir beide spielen (bei manchen Songs spiel ich allein). Habt ihr sowas mal ausprobiert? Oder vielleicht einfach eine normale Akustikgitarre mit dickeren Saiten bestücken und zB eine Terz oder einen Ganzton tiefer stimmen?
Aloha,
Holger

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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon Beppo » Mittwoch 13. April 2016, 13:17

zu deiner eigentlichen Frage kann ich nix beitragen, nur, dass mich das auch interssieren würde :) .
Damit sich zwei Akustiks frequenzmäßig aus dem Weg gehen (oder ergänzen) spiele ich gerne mit einem Capo in den höheren Lagen (5., 7., 9. Bund). Also quasi genau andersrum gedacht.
Wenn´s net brummt is kaputt!
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon SilviaGold » Mittwoch 13. April 2016, 13:21

Ich habe neulig mal so eine gespielt... 1. Gedanke ...das ist was für Zigeunermukke.
Spielt sich fast wie ein Bass. Also ne... für mich wäre das keine Alternative :? zur Akkustikgitarre auch nicht im Duo.
LG Andrea
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon Mintage » Mittwoch 13. April 2016, 13:22

Das wäre auch mein Vorschlag gewesen, bzw. so mache ich
das in alter Beatles-Schule-Manier: einfach in einer anderen
Lage spielen oder Capo nutzen, um die Voicings mit "leeren"
Saiten zu geniessen !

Grüsse
Rainer
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon setneck » Mittwoch 13. April 2016, 15:54

Beppo hat geschrieben:zu deiner eigentlichen Frage kann ich nix beitragen, nur, dass mich das auch interssieren würde :) .
Damit sich zwei Akustiks frequenzmäßig aus dem Weg gehen (oder ergänzen) spiele ich gerne mit einem Capo in den höheren Lagen (5., 7., 9. Bund). Also quasi genau andersrum gedacht.

So hab ich's auch gemacht. Oder Picking gegenüber Strumming. manchmal eine 2. Melodie oder Stimme...
Schöne Jrööss,
Thomas
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 13. April 2016, 16:11

Das mach ich z.T. auch so (mit Capo), aber manchmal wärs schöner, wie ich glaube, nach unten auszuweichen, weil wie gesagt seine Gitarre recht mittig ist.
Aloha,
Holger

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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon Magman » Mittwoch 13. April 2016, 16:24

Ich hab kürzlich rein zufällig diese Bariton hier gespielt weil sie da stand und ich bislang noch nie eine in Händen hatte. Das die so gut klingt hat mich doch glatt umgehauen. Ich glaube ich hab ne halbe Stunde gespielt darauf. Klasse Sound und ich könnte mir sehr gut vorstellen das dies gut zu einer Acoutic mit Normalstimmung passt. Kommt natürlich auch darauf an was ihr spielt. Für bluesiges, oder auch rockiges fände ich das sehr interessant.

Ansonsten wäre vielleicht auch eine Dobro, oder eine drahtige Parlor interessant. Aber wie gesagt, es kommt darauf an was ihr so spielt.
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon M. L. Schwan » Mittwoch 13. April 2016, 17:01

Hallo,
in unserem Trio haben wir (bei "unplugged" Gigs) früher auch mit 2 Akustikgitarren und einem Cajon bzw. Minidrumset gespielt und hatten diese Probleme nicht.
Der Bassist (welcher zugleich auch ein hervorragender Gitarrist ist) hat sich mit seiner Gitarre eher auf die tieferen Saiten und Lagen spezialisiert. Ich habe es dann andersrum gehalten und dann auch oft sehr akzentuiert gespielt. Wir sind uns selten in die Quere gekommen.
Viele Grüße
- Der Schwan -
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Re: Bariton Akustikgitarre im Bandkontext

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 13. April 2016, 17:57

Die Bariton von BSG sieht interessant aus, das ist auch die Preisklasse, die ich anvisiert habe.

Ich muss vllt noch erwähnen, das unser Sänger kein Gitarrenkönner ist. Beim Singen liegt sein Fokus nur wenig auf der Gitarre, daher spielt er meistens Strummings. Ich will ihn nicht von seiner Hauptaufgabe ablenken, von daher such ich mir die Lücken, die er lässt.
Aloha,
Holger

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