10er Speaker Beratung

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10er Speaker Beratung

Beitragvon telly45 » Dienstag 10. Oktober 2017, 13:34

Liebe Budisten,

was habt ihr denn so an Empfehlungen für 10"-Alnicos für einen Tweed Amp? Sie sollen in einen 2x10 Tweed Super Amp. Es gibt ja verschiedenste und man liest auch so einiges.

Bisher aufgefallen sind mir:

- Jensen P10 R und P10Q
- Eminence 1028K
- Weber 10A125 (Probleme beim Import !?!)

Danke vorab schon mal für Tipps und Empfehlungen.
Gruß Rainer
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Magman » Dienstag 10. Oktober 2017, 13:51

Rainer, ich erahne wo die rein sollen und das ist auch ein toller Amp und ne sehr gute Entscheidung.

Also wenn ich mir einen solchen Amp kaufen würde, dann würde ich wohl zwei Jensen P10R Alnicos da reinsetzen, ja vielleicht sogar zwei Jensen Neodym. Die vertragen halt auch mal richtig Highgain, klingen geil und bewegen den Amp auch leichter ;) Ich kenne diese aber halt auch sehr gut und empfehle sie daher gerne. Du bist ja sicherlich auch eher der Allrounder als der Speziman - passt :thumbs:
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon telly45 » Dienstag 10. Oktober 2017, 14:18

Ja, die Jensen Alnicos sind ja sozusagen die Grundausstattung. Wichtig ist halt, dass die Speaker neben clean eben auch crunch und mid-gain können, also sowas wie Deep Purple. Direkt High-Gain spiele ich ja eh nicht.

Über die Jensen liest man so viele unterschiedliche Berichte, aber unisono scheint wohl zu sein, dass die lange eingeklopft werden müssen. Die Eminence hingegen kriegen durchwegs gute bis sehr gute Berichte und scheinen schon out of the box gut zu funktionieren. Die Weber habe ich ja selbst schon gehört, die klingen geil, sind aber trotz Selbstimport nicht ganz billig und vor allem gibts da beim Selbstimport wohl gelegentlich Probleme mit dem Zoll, wie unlängst im großen Forum zu lesen war.
Gruß Rainer
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Duke » Dienstag 10. Oktober 2017, 14:45

Hab mir ja gerade die Weber Alnicos "günstig" geschossen...

Mir fehlt gerade noch die Box. Hatte die Vorher in meinem Marble-Bassman, das war echt göttlich für clean und angecrunchtes Zeugs.

Die Jensen hatte ich vorher in einem Fender Bassmann, auch gut aber für meinen Geschmack fand ich die Weber damals besser.
Kann aber auch an der gesamten Kette gelegen haben.

Interessant, dass 2x10 zur Zeit so eine Renaissance erlebt. :kopf_kratz01:
LG
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon telly45 » Dienstag 10. Oktober 2017, 14:51

Duke hat geschrieben:
Die Jensen hatte ich vorher in einem Fender Bassmann, auch gut aber für meinen Geschmack fand ich die Weber damals besser.
Kann aber auch an der gesamten Kette gelegen haben.



Könntest du das etwas beschreiben, Uwe?
Gruß Rainer
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Klaus » Dienstag 10. Oktober 2017, 15:00

Hallo,
einen Jensen P10R habe ich in einem Fender Princeton (65 Reissue).
Versuchsweise hatte ich den mal gegen einen Eminence Legend 1058 ausgetauscht. Damit wollte ich etwas mehr "clean headroom," erreichen (nominell besserer Wirkungsgrad) und ich hatte gelesen, der 1058 würde die Höhen etwas bedämpfen.
Tatsächlich stimmte für mein Empfinden dann aber beides nicht und nach ein paar Tagen habe ich den Jensen wieder eingebaut, weil er mir im Ergbnis dann doch deutlich besser gefiel. Vielleicht war der zuvor einfach noch nicht eingespielt. Jedenfalls benutze ich ihn seitdem und habe keine Tauschversuche mehr unternommen.
Mir gefällt er inzwischen für Cleansounds und auch für Crunch und etwas mehr Zerre.
Grüße Klaus
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Duke » Dienstag 10. Oktober 2017, 16:27

telly45 hat geschrieben:
Duke hat geschrieben:Die Jensen hatte ich vorher in einem Fender Bassmann, auch gut aber für meinen Geschmack fand ich die Weber damals besser.
Kann aber auch an der gesamten Kette gelegen haben.


Könntest du das etwas beschreiben, Uwe?


Schwer zu beschreiben...
Ist halt so, wenn sich etwas durch und durch richtig anfühlt. :kopf_kratz01:

Nach meiner Erfahrung hören z. B. die meisten (inkl. Publikum) keinen oder kaum einen Unterschied zwischen top Transformatoren wie z. B. Mercury oder Drake und günstigem Kram. Der Unterschied ist aber da, und für dich als Player sehr deutlich spürbar.

Geht so ein wenig in die Richtung, weiß nicht, ob dir das hilft.

Muss mich übrigens korrigieren. In dem Fender Bassman (allererste Serie der Reissues) waren diese blauen (ich glaube Eminence) Speaker drin, auf jeden Fall die, die heute so gesucht sind. Die waren wie gesagt auch super, hatten im Vergleich aber überhaupt keine Chance.

Man muss aber halt immer vorsichtig sein und die Ratschläge auch einordnen. Ich habe mit dem Amp damals ausschließlich Blues und Rock*n Roll gespielt, also T-Byrds, Blaster, Duke Robillard, Ronnie Earl und so, rauf und runter.
Dafür hab ich bis auf einen Super Reverb von Anfang 70 und einem Vibrolux von Ende 60 bisher nix Vergleichbares gehört und ich hab da schon viel Zeugs ausprobiert.

Kannste die Speaker beim Captain nicht mal durchprobieren? Der scheint doch gut sortiert zu sein.
LG
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Gutmann » Dienstag 10. Oktober 2017, 16:36

Hat der nicht auch Weber-speaker im Angebot?
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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon tommy » Dienstag 10. Oktober 2017, 16:51

Moin,

m.E. wird es unter 12" zunehmend schwierig, Soundvolumen, Headroom und Spielgefühl auf einem hohen Level zu halten, auch wenn das Problem bei 2x10" geringer ausfällt. Da trennt sich schnell mal die Spreu vom Weizen. Vor diesem Hintergrund habe ich in der Vergangenheit (u.a. beim 82er Rivera Superchamp) einschlägige, positive Erfahrungen mit der Firma Electro Voice machen dürfen. Ich hatte den EV Force 10 eingebaut. Ein unglaubliches Soundmonster. Leider aber auch sackschwer. ;)

Hier mal ein paar Erklärungen von Paul Rivera zu EV Speakern:



Nur mal als Denkanstoß für Deine Entscheidungsfindung. :thumbsup02:
LG Tommy


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Re: 10er Speaker Beratung

Beitragvon Deluxeplayer » Dienstag 10. Oktober 2017, 17:13

Hi!

Ich habe auch eine Zeit lang mit 10er-Speakern experimentiert und fand Folgendes heraus ;)

Sie sind klanglich tatsächlich generell HELLER als 12er - daran muss man sich erstmal gewöhnen, bzw. sich drauf einstellen.

Wenn man dann auch noch ZWEI davon hat, sind sie nicht nur erheblich heller, sondern auch noch erheblich LAUTER als, z.B., ein einzelner 12er - musste ich mich auch erst dran gewöhnen.

Bzw. - ich hab´mich gar nicht so richtig dran gewöhnt, sondern bin wieder zu 1x12" zurückgekehrt ;)

Aber ich hatte auch noch diverse Fender Princetons - und hab´da eine ganze Reihe von Speakern ausprobiert.
Die Webers (10F125 oder 10F150) die da meistens empfohlen werden fand ich VIEL ZU LAUT und harsch - "earpiercing" sagt man wohl in Amerika dazu :shock:
Ich hatte beide, und konnte sie kaum schnell genug wieder ausbauen ;)

Ich hatte aber auch alte und neue Jensens, Eminence (Ceramic + AlNiCo), (alte) Oxfords, "Signatur Series" von Weber, etc.pp.

Um´s kurz zu machen - die aktuellen Jensens und Eminence sind einwandfrei - und günstig genug sie einfach mal zu probieren.
Gerade der C10R und der C10Q sind - wie ich finde - besser als ihr Ruf, und sie haben den Vorteil, dass sie nicht so LAUT, und obendrein besonders günstig sind.

Mein Tip - fang ruhig mit 2 x C10R an!

Alternativ würde ich dazu raten ein Paar ALTE Speaker zu kaufen - die klingen (tendenziell) einfach nicht so harsch...


Und weil ich Diet gerne mal wieder eine Freude machen will - hier eine ältere (2009 oder 10) Live- (im Proberaum) Aufnahme mit meinem Princeton Reverb und einem Jensen C10Q:

https://soundcloud.com/seaside-music/zurueck


LG - C.
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