Ampabnahme - Mikro or what?

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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon Chris_1981 » Mittwoch 10. Januar 2018, 15:32

Ich hatte Sie erst das SM57, dann das E906, und jetzt hab ich einen Mesa Boogie Cab Clone, praktisch DI-Loadbox.

Letztere Lösung liefert für mich den besten und vor allem Unkompliziertesten Sound. Die letzten 2% welche ein Mikro Besser klingt sind im Gesamtmix zu vernachlässigen.

Im Homestudio benutze ich ein VST.
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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon lemmy » Donnerstag 11. Januar 2018, 05:25

Finde das beachtlich was ihr euch alles für Gedanken um die Mikrofonierung bei Gigs macht!
Um ehrlich zu sein wäre ich bislang nicht auf die Idee gekommen eigene Amp-Mikros mit auf Konzerte zu nehmen, geschweigedenn eine DI-Boxsim anstelle eines Mikros zu verwenden.

Bislang habe ich das immer die Leute vor Ort machen lassen. Die kennen die Räumlichkeiten besser und wissen (in den meisten Fällen) auch ihr Equipment richtig ein zu setzen.

Kleinere Gigs, bei denen wir unsere eigene PA mitbringen müssen, kamen bislang ohne zusätzliche Ampabnahme, und auch ohne Monitore aus.
Zugegeben, wir sind ein Trio. Und unseres einfachen Sounds wegen eigentlich unmatschbar.

Für Mitschnitte unserer Proben und im Studio...aber das ist ein anderes Thema...

Mischt ihr euch - jetzt einfach mal in die Runde gefragt - bei Auftritten häufiger selbst ab?
Wer leistet sich heute noch den Luxus eines eigenen Mannes (oder Frau) am Mischpult?
Das ist durchaus ernst gemeint! Ich hab mir um sowas noch nie Gedanken gemacht. Bislang hat sich aber auch noch keiner über unseren Sound beschwert :mrgreen:
Gruß, Daniel
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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon Diet » Donnerstag 11. Januar 2018, 10:40

lemmy hat geschrieben:
Mischt ihr euch - jetzt einfach mal in die Runde gefragt - bei Auftritten häufiger selbst ab?
Wer leistet sich heute noch den Luxus eines eigenen Mannes (oder Frau) am Mischpult?
Das ist durchaus ernst gemeint! Ich hab mir um sowas noch nie Gedanken gemacht. Bislang hat sich aber auch noch keiner über unseren Sound beschwert :mrgreen:


Moin,

wir machen das selbst, sofern nichts vom Veranstalter gemacht wird.
Meistens ist aber bei uns aber auch nur der Gesang auf der PA und der Rest pur.
Das liegt einfach an unseren Veranstaltungsorten. Sind die groß genug dafür,
dann ist in der Regel auch immer was und vielleicht sogar Jemand für den Sound vor Ort.
In der Regel sind unsere Auftrittsorte aber eher beschaulicher und wir kommen meistens mit der
Minimallösung bestens klar.
Wir haben dann auch oft jemanden im Publikum, der uns Rückmeldung gibt, ob alles zu hören
oder etwas anzugleichen ist. Oder unsere Sängerin geht mit ihrem Funkmikro mal vor die Bühne
und schaut nach dem Sound :)

Gruß Diet
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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon Magman » Donnerstag 11. Januar 2018, 12:27

Ich mische uns auch von der Bühne ab. Mit der Zeit bekommt man ein Händchen dafür, das es vor uns stimmig und kompakt klingt. Die Lautstärke wird dann oft zusammen mit dem Publikum abgestimmt. Faustregel: du musst mind so laut sein, das du die Leute nicht mehr reden hörst, alles darunter ist für einen Musiker eher suboptimal.

Und zur Sache: wenn du vor ein paar Leuten spielst, diese oft sogar sitzend, musst du nicht unbedingt deine Amps abnehmen. Wenn allerdings Leute direkt vor dir stehen und sich dahinter auch noch eine Meute aufhält ist es dringend nötig, eben um auch die Leute dahinter zu erreichen. Hast du dann hochstehende Zeilenlautsprecher, dann bist du auf der sicheren Seite, das dies auch der Fall ist. In letzterem Fall erfreust du die Leute, wenn du deinen Amp in humaner Lautstärke fährst. Hier kommt dann auch der große Vorteil eines Amps, der auch leise geil klingt. Hier werden allgemein die größten Fehler gemacht, weshalb es bei vielen Bands eher besch... klingt.
Wir leben in einem Zeitalter mit raffinierter und ausgereifter Technik, da gibt es eigentlich keine Entschuldigung wenn es nicht gut klingt :)
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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon lemmy » Freitag 12. Januar 2018, 04:26

Diet hat geschrieben:
lemmy hat geschrieben:
Mischt ihr euch - jetzt einfach mal in die Runde gefragt - bei Auftritten häufiger selbst ab?
Wer leistet sich heute noch den Luxus eines eigenen Mannes (oder Frau) am Mischpult?
Das ist durchaus ernst gemeint! Ich hab mir um sowas noch nie Gedanken gemacht. Bislang hat sich aber auch noch keiner über unseren Sound beschwert :mrgreen:


Moin,

wir machen das selbst, sofern nichts vom Veranstalter gemacht wird.
Meistens ist aber bei uns aber auch nur der Gesang auf der PA und der Rest pur.
Das liegt einfach an unseren Veranstaltungsorten. Sind die groß genug dafür,
dann ist in der Regel auch immer was und vielleicht sogar Jemand für den Sound vor Ort.
In der Regel sind unsere Auftrittsorte aber eher beschaulicher und wir kommen meistens mit der
Minimallösung bestens klar.
Wir haben dann auch oft jemanden im Publikum, der uns Rückmeldung gibt, ob alles zu hören
oder etwas anzugleichen ist. Oder unsere Sängerin geht mit ihrem Funkmikro mal vor die Bühne
und schaut nach dem Sound :)

Gruß Diet


So in etwa handhaben wir das auch. Ist aber ehrlichgesagt schon ne Weile her das wir unsere eigene PA mitbringen mussten...

Magman hat geschrieben:Ich mische uns auch von der Bühne ab. Mit der Zeit bekommt man ein Händchen dafür, das es vor uns stimmig und kompakt klingt. Die Lautstärke wird dann oft zusammen mit dem Publikum abgestimmt. Faustregel: du musst mind so laut sein, das du die Leute nicht mehr reden hörst, alles darunter ist für einen Musiker eher suboptimal.

Und zur Sache: wenn du vor ein paar Leuten spielst, diese oft sogar sitzend, musst du nicht unbedingt deine Amps abnehmen. Wenn allerdings Leute direkt vor dir stehen und sich dahinter auch noch eine Meute aufhält ist es dringend nötig, eben um auch die Leute dahinter zu erreichen. Hast du dann hochstehende Zeilenlautsprecher, dann bist du auf der sicheren Seite, das dies auch der Fall ist. In letzterem Fall erfreust du die Leute, wenn du deinen Amp in humaner Lautstärke fährst. Hier kommt dann auch der große Vorteil eines Amps, der auch leise geil klingt. Hier werden allgemein die größten Fehler gemacht, weshalb es bei vielen Bands eher besch... klingt.
Wir leben in einem Zeitalter mit raffinierter und ausgereifter Technik, da gibt es eigentlich keine Entschuldigung wenn es nicht gut klingt :)


Sitzendes Publikum hatte ich bis jetzt noch nicht. Eher liegen die rum weil zu besoffen...

Wir hatten früher ne Peavy PA. Bestehend aus zwei Bässen und zwei Mittel-/Hochtönern. Um die Anlage zu transportieren brauchten wir alleine schon nen Kombi. Irgendwann hatten wir das satt und haben uns ne kleinere Anlage angeschafft. Doe noch dazu weitaus besser klingt. Seit wir die haben mussten wir keine eigene PA mehr mitbringen. Welch Ironie :afro:
Gruß, Daniel
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Re: Ampabnahme - Mikro or what?

Beitragvon Magman » Sonntag 14. Januar 2018, 20:17

Falls wer ein gutes günstiges Mikro sucht, das LD Systems D 1057 kostet nur 49 Euro und hat exakt die gleiche Kapsel an Bord wie das SM57, also wirklich 1zu1 identisch. Die gleiche Kapsel sitzt auch in dem kleineren D 1008 welches man allerdings wenn nur noch gebraucht bekommt.
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