A Dumble in a box...

Zisch, Zerr, Blubber, Halllllllllllll, Echo... cho... ho... o

Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Ingolf » Mittwoch 7. Februar 2018, 17:06

Ich empfinde es so ähnlich wie Diet.
Dumble ist für mich dicke, sirup- artige Distortion, im Attack eher federnd und weich, jedenfalls alles andere als straff.
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon tommy » Mittwoch 7. Februar 2018, 17:13

Danke Dieter, ich Feigling habe mich nicht getraut, so etwas zu schreiben. :tuete01:
Leider habe ich auch nicht so die Ahnung.

Ich finde ja irgendwie, dass ein Dumble wie ein alter Mesa Boogie klingt, den man in süße Schlagsahne getaucht hat.
Durchaus sehr spritziger Antritt in den Höhen mit weichem, langsamem Abgang in den darunter liegenden Frequenzen. Schon sehr eigenständig und in entsprechenden Musikstilen (bspw. John Mayer) sehr prägend und schön.

Aber knackige Rockmusik oder Country würde ich damit nicht spielen wollen. Dafür wäre mir die Gesamtperformance zu lahm.
LG Tommy


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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Mittwoch 7. Februar 2018, 18:51

Diet hat geschrieben:Moin,

also ich empfinde alles, was mit "Dumblesound" zu tun hat zwar auch als dynamisch, aber trotzdem alles andere als schnell, straff und wenig komprimierend :kopf_kratz01:

Gruß Diet


Dieter, ich glaube wir haben da etwas durcheinandergebracht. Michael bezog sich auf Transistoren Amps und gerade der SM ist sehr schnell und straff bei einem Maximum an Dynamik. Darauf bezog sich auch meine Feststellung.

Dumble kann sehr süß sein, höre Ford und Carlton. Er kann aber auch eher das Gegenteil sein, höre SRV, oder Ben Harper. Diesen Sound bekommst du auch problemlos mit einem Diablo hin in Verbindung mit einem Fender Amp.

Ich weiß, das Alexander Howard Dumble seine Amps fast alle nach Wunsch gebaut hat und keiner genau so klang wie der andere. Die meisten Amps wurden dann eh alle noch nachträglich von ihm modifiziert, bzw personalisiert. Die Dumble Geschichte ist sehr interessant. Ein guter Bekannter von mir war befreundet mit Howard. Schade, aber ich konnte bislang selbst auch noch nie einen anspielen. Ich hatte aber mal einen Kitty Hawk, Bj war Mitte 70, der angeblich ein exaktes Replika des ODS war. Der klang damals in meinen Ohren fürchterlich und ich hatte ihn deshalb auch gegen eine LP Deluxe getauscht. Außerdem war er noch schwerer als ein Twin :o Später, Mitte der 80er hatte ich nen PCL 1956 Combo im Edelholzgehäuse. Der war auch schwer, aber der klang ganz phantastisch. Den hätte ich auch besser mal behalten sollen. Der ging voll in die Dumble Richtung, sollte aber wohl damals den teuren Boogie MKI Paroli bieten.

Ich hab am Nachmittag mal meinen Zendrive Clone vor den Pro Junior geschaltet. Schwups da war er, dieser schöne warme komprimierende und sehr dynamische Sound. Ist wieder was völlig anderes als wie wenn mein OCD oder TS davor hängt. Deshalb ist es schnurzegal wie und welches Pedal vor einem Amp hängt - gefallen muss es und klarkommen muss man damit ;)
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Montag 12. Februar 2018, 13:51

Das hier ist bei den Cracks derzeit eines der angesagtesten Pedale in Sachen Dumble-like-Sounds:

http://www.vertexeffects.com/ultraphonix

[youtube]http://youtu.be/wzHEjm5JAVg[/youtube]
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Mintage » Montag 12. Februar 2018, 14:40

Moin,

die Nuancen eines Dumble oder ähnlichen Boutique-Amps wie Two Rock etc.
gehen leider alle in dem Moment unter, wenn ein weiterer Gitarrist in der
Band mitspielt, der seinen Amp u. Sound im Griff hat ...!

Das sind alles Amps für "Einzelgitarristen" in Bands ;-)

Hat der Mitgitarrist einen Fender/Marshall/Vox/Mesa am Start und weiß diese
zu bedienen ( nebst Treterchen ), dann war es das mit der unglaublichen
Dynamik/Feinzeichnung für Gitarrist und Zuhörer ;-)

Und gerade wegen der Entwicklung des eigenen Tons empfehle ich
auch zu Hause einen Röhrenamp: die Modeller der bezahlbaren Preisklasse
( sprich alles außer Axe u. Kemper ! ) sorgen nur für eines - möglichst
schnelles Spiel um den einzelnen Ton nicht ertragen zu müssen ;-)
( Amp1 ist für mich kein (!) Modeller sonder "echter" Amp ! ).
Da aber die meisten von Nachbarn umgeben sind, macht es das so
schwer mit der Findung des eigenen Tons !

Grüsse
Rainer
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Plaid » Montag 12. Februar 2018, 17:42

Magman hat geschrieben:Das hier ist bei den Cracks derzeit eines der angesagtesten Pedale in Sachen Dumble-like-Sounds:

http://www.vertexeffects.com/ultraphonix

[youtube]http://youtu.be/wzHEjm5JAVg[/youtube]



Hi!
Was Dumble-Pedale angeht bin ich eigentlich raus, da ich ein Zendrive und GSR (Jetta) habe, die reichen mir, wenn es mal so klingen soll. Wollt nur kurz anmerken, dass o.g. Firma durchaus einen zweifelhaften Ruf hat. Das Unternehmen ist wohl vor ein paar Jahren dadurch aufgefallen, dass Gerätschaften (ich glaub, es ging hauptsächlich um Wah-Pedale) im mittleren Preissegment bei einem asiatischen Anbieter aufgekauft wurden, dann umgelabelt wurden und als der beste, heiße ***eiss, den alle "Cracks" haben wollen, für mächtig Geld verkauft wurden. War ein Riesenhype, so dass die Pedal-Welt auf die Dinger geschworen hat. Als der Schwindel aufgeflogen ist, wurde der Hersteller aus dem "Pedal - Olymp" verbannt und versucht seitdem, wieder Fuß zu fassen. In einem Vertex gegenüber kritischen amerik. Forum wird zumindest gerätselt, ob das eine Eigenentwicklung ist..... mir egal, dumbeliges kann ich nur eine gewisse Zeit lang hören, dann krieg ich nen Zuckerschock... :-)
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Montag 12. Februar 2018, 19:06

Danke für die Info, war mir nicht bekannt. Für mich eh nicht relevant, weil der Sound da oben genau so pur aus meinem Amp kommt und ich dazu auch einen sehr guten Zendrive Clone besitze, der aus meinem Pro Junior bei Bedarf nen kleinen Dumble macht ;)
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon THB » Montag 12. Februar 2018, 21:47

Magman hat geschrieben:Danke für die Info, war mir nicht bekannt. Für mich eh nicht relevant, weil der Sound da oben genau so pur aus meinem Amp kommt und ich dazu auch einen sehr guten Zendrive Clone besitze, der aus meinem Pro Junior bei Bedarf nen kleinen Dumble macht ;)


Dem ist wenig hinzuzfügen. Ich habe also 81.375 Euro gespart. :banana02:
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Everyone's approach to what can come out of six strings is different from another person, but it's all valid. "
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Retsacota-RTS » Mittwoch 21. März 2018, 17:35

Hallo Zusammen,

wundere mich, dass der Weehbo Dumbledore noch nicht erwähnt wurde. Liegt vielleicht an den 249 EUR Neupreis. Ich hab den kleinen Wunderknecht für einen unverschämt günstigen Preis gebraucht kriegen können. Das Teil ist schon richtig klasse. Sehr flexibel trotz des Anwendungsbereiches, für den er konzipiert wurde. manche Treter sind ja ein One Trick Pony, aber der Weehbo kann recht viel, von smoothem Boost über TS-ähnlichem Overdrive bis zu satten Leads. Die Voltanpassung mittels Kippschalter tut ihr Übriges und fügt eine Menge Dynamik zu.

Schön an dem Weehbo ist die Möglichkeit, die Mittenfrequenzen (... des Gitarristen täglich Brot) im Bereich der Tief-, Mittel- und Hochmitten jeweils in den Fokus zu schieben.

Von meiner Seite volle Empfehlung, aber 249 EUR NP würde ich dafür nicht ausgeben wollen. Für knapp drüber hab ich vor Kurzem das PCL Minitop 60 erworben, also keine Relation.

VG Ralf
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Mittwoch 21. März 2018, 21:00

Retsacota-RTS hat geschrieben:Für knapp drüber hab ich vor Kurzem das PCL Minitop 60 erworben, also keine Relation.

VG Ralf


Ich hab den Dumbledore schon gespielt Ralf. Das ist ein tolles Pedal, da gibts nix zu meckern. Allerdings hast du recht, der Preis dafür ist in Relation gesehen viel zu hoch. Außerdem hat der SM60 nen sehr geilen Dumblesound an Bord, da brauchst du kein Pedal mehr davor ;)
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