A Dumble in a box...

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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Wizard » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:26

MiBe hat geschrieben: Ich kenne die Teile wirklich nicht. :|

Darüber solltest du möglicherweise froh sein :mrgreen: Denn sie können wohl abhängig machen.
Eigentlich würde der Amp - denke ich - ganz gut in dein Beuteschema passen ... :clown: :undwech:
Gruß Peter

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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:29

Ich hatte auch bereits die Gelegenheit einen Dumble anzuspielen und auch öfters mal zu hören. Nunja, das ist gewiss kein Sound der einem jeden gefällt. Es klingt wohl auch nicht jeder Dumble wie der andere.
Einer der erfahrensten Leute in der deutschen Szene ist wohl Gregor Hilden in Sachen Dumble. Er hatte sich ja einen Overdrive aus Japan gekauft für sehr sehr viel Geld, eine CD damit aufgenommen und ihn dann wieder für sehr sehr viel Geld verkauft. Warum? Ganz einfach, weil sein Vibrolux mit einem Okko Diablo davor mindestens genau so gut klingt und man kaum einen Unterschied hört. Der Rest ist Voodoo.
Ich selbst spiele den Diablo auch seit vielen Jahren und nehme ihn immer wieder gerne aus der Schublade wenn ich genau diese Sounds brauche. Funktioniert aber nur vor einem guten 7 Amp! Hatte auch schon viele andere Dumble iaB Pedale die ähnlich tituliert waren. Ein paar geübte Drehs am Diablo und ich war genau dort. Es gibt auch Amps die diesen Sound an Bord haben wie zB der PCL Stagemaster in einer ganz gewissen Einstellung. Hammergeil, aber irgendwann auch wieder langweilig.

Der von Dieter erwähnte Ethos war mit das beste was ich in der Art gespielt hatte. Ich habe zwei Gitarristen erlebt die damit den authentischsten Sound in Sachen Robben Ford und Larry Carlton abfeuerten. Wirklich sehr geil das Ding und leider auch sehr teuer, aber wenn man genau darauf steht ist es jeden einzelnen Cent wert!
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon MiBe » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:49

Klaus hat geschrieben:Hallo,
in dem nachstehenden Wikipedia-Artikel sind einige Gitarristen genannt, die Dumble-Amps benutzen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Dumble_Amplifiers
Grüße, Klaus



Wikipedia hat geschrieben:Dumble's German importer in the 1980s made a clone called the Kitty Hawk Standard.



Ah, jetzt kommt es wieder... Ganz Dunkel... So einen Kitty Hawk Standard hatte ich anfang der 90er mal zum testen. Der gefiel mir gar nicht.
Daher habe ich das Thema "Dumble" wohl komplett verdrängt. :kopf_kratz01:

Habe mir gerade ein Youtube Video von Premier Guitar reingehört. Der Sound macht mich jetzt nicht so an.

Danke für die Aufklärung.
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Gruß, Michael
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon telly45 » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:55

Magman hat geschrieben:...., weil sein Vibrolux mit einem Okko Diablo davor mindestens genau so gut klingt und man kaum einen Unterschied hört. Der Rest ist Voodoo.
Ich selbst spiele den Diablo auch seit vielen Jahren und nehme ihn immer wieder gerne aus der Schublade wenn ich genau diese Sounds brauche. Funktioniert aber nur vor einem guten 7 Amp! Hatte auch schon viele andere Dumble iaB Pedale die ähnlich tituliert waren. Ein paar geübte Drehs am Diablo und ich war genau dort.....


Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele gut klingende Facetten der Diablo hat. Bei Gregor z.B. klingt der ganz anders, als wenn ich den spiele. Das ist wirklich ein sehr vielseitiger Zerrer, der bluesy kann, aber auch was für den Feierabendrocker wie mich ist :thumbsup02: :mosh:
Gruß Rainer
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Magman » Sonntag 20. Dezember 2015, 21:14

telly45 hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:...., weil sein Vibrolux mit einem Okko Diablo davor mindestens genau so gut klingt und man kaum einen Unterschied hört. Der Rest ist Voodoo.
Ich selbst spiele den Diablo auch seit vielen Jahren und nehme ihn immer wieder gerne aus der Schublade wenn ich genau diese Sounds brauche. Funktioniert aber nur vor einem guten 7 Amp! Hatte auch schon viele andere Dumble iaB Pedale die ähnlich tituliert waren. Ein paar geübte Drehs am Diablo und ich war genau dort.....


Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele gut klingende Facetten der Diablo hat. Bei Gregor z.B. klingt der ganz anders, als wenn ich den spiele. Das ist wirklich ein sehr vielseitiger Zerrer, der bluesy kann, aber auch was für den Feierabendrocker wie mich ist :thumbsup02: :mosh:


Siehste Rainer und das ist das was ich immer und immer wieder feststelle. Viele von uns besitzen fast identisches Equipment, aber keines klingt gleich! ;)
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Duke » Montag 21. Dezember 2015, 12:17

MiBe hat geschrieben:Und was ist an den Teilen so besonders?

Was ist eigentlich der "Dumble" Sound?
Ich habe so einen Amp noch nie gespielt, und kenne auch keinen von Aufnahmen, oder doch?
...


Was die Amps IMO besonders macht ist, dass sie sehr flexibel sind und halt keinen Sound aufzwingen. Wenn man sich die Liste der Player anschaut, könnten die ja nicht unterschiedlicher sein.

Klar hat so ein Amp (ich kenne jetzt ein paar sehr gute Nachbauten) ein paar Besonderheiten, wie z. B., dass der Ton sehr schön trägt, das können aber auch andere.

Mit den Dumble hat man einen Amp am Kabel, den man genau in die Richtung lenken kann, in die man möchte. Das ist schwer zu beschreiben. IMO kann der z. B. auch einen tierisch guten Rocksound.

Kenne jetzt die Realguitars/Marble-Variante etwas besser. Wenn da zwei Gitarristen nacheinander drüber spielen, klingt das total unterschiedlich aber beide Male bekommen die Probanden das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

Zur Frage wo kann man die Amps hören, auf welchen Aufnahmen wurden sie gespiel, denke ich, dass man Dumbles auf undenklich vielen Aufnahmen hört, weil sie insb. in den Staaten als Studiostandard eingesetzt wurden.

Ich liebe meinen Simble ja heiß und innig und wenn ich es nur vom Ergebnis her betrachte, kommt man mit dem Pedal schon sehr sehr weit.
Wenn man es allerdings vom Erlebnis her betrachtet, dann liegen da Welten zwischen dem Pedal und dem echten Amp.

Überlegt man dann noch, dass die Originalamps noch bis in die letzte Kleinigkeit auf den Player + Umgebung abgestimmt wurden, wird klar, warum Leute wie Robben oder Larry immer noch ihre Amps spielen, obwohl sie für den Zuhörer identische Ergebnisse auch mit deutlich geringerem Aufwand realisieren könnten.

Von den Endorsementdeals und den Verkaufspreisen, die sie erzielen könnten mal ganz abgesehen... :kopf_kratz01:
LG
Uwe
Gear: Realguitars Strat/Tele/Paula, Baldringer Amp, Dunlop Echoplex, Celestion G12H30, Fractal Audio AX8, Bluguitar Blubox, Andreas Saphire of Tones
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon Diet » Montag 21. Dezember 2015, 13:42

Moin,

mal ein Hör-Beispiel :D

http://www.amazon.de/Uns-Kann-Keiner-Till-Obel/dp/B00000B1W4

Ich weiß vom Till persönlich, dass die CD bzw. die Gitarre darauf damals Mitte der 9ziger fast komplett
mit einem Dumble Overdrive Special eingespielt wurde! Der stand eben da im Studio.

Ich denke auch so wie Duke, so ein Dumble klingt wohl bei jedem Spieler anders.
Das beweist ja die Liste der bekannten Spieler.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass man unbedingt mal einen echten Dumble gespielt haben muss, um diesen Sound
zu beurteilen. Es geht doch um den bestimmten Klang, der als Dumblesound bezeichnet wird und nicht um das Spielgefühl.
Den Sound/Klang kann man doch auf vielen CDs hören!
Und dann kann man doch versuchen, dem nahe zu kommen, wenn man will. Dazu muss man doch keinen gespielt haben.

Ich selbst hab als "Dumble Sound" in erster Linie Robben Ford und Sonny Landreth als Spieler im Ohr.
Und die beiden klingen auch mit jedem normalen Fender Amp so, wie sie nun mal klingen! :D

Mit meinem Okko Diablo konnte ich nie meiner Dumble-Klangvorstellung nahekommen. Aber andere können das!
Mit meinem alten Fulltone Fulldrive II konnte und kann ich das für mich subjektiv dagegen viel besser, das sogar
z.B. merkwürdigerweise auch besser als mit meinem Hermida Zendrive. Für mich ist das alte Fulldrive mein bisher
subjektiv bester "dumblelizer" :D ;) Und ich hab echt viele ausprobiert, vom Ethos, Menatone, Timmy klein und groß bis
Hermida und noch mehr.
Meine wirklich ganz subjektive Erfahrung daraus ist sogar, dass beim allgemeinen "Dumble Sound" die Spielweise und das Tonpoti an der Gitarre
fast noch eine größere Rolle spielen als das Pedal oder der Amp :tuete01:
Wenn man das mal intensiver mit seinem bewährtem Equipment versucht, dann hat man glaube ich mehr davon, als vom neuen nächsten Dumble-Pedal :undwech:

Gruß Diet
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon partscaster » Montag 21. Dezember 2015, 14:01

Diet hat geschrieben:... ganz subjektive Erfahrung daraus ist sogar, dass beim allgemeinen "Dumble Sound" die Spielweise und ...

Gruß Diet


Da muss man gar nicht so "subjektivieren" :mrgreen: Auffällig ist, dass eigentlich alle bekannten "Dumbler" sehr, sehr gute Gitarristen mit außergewöhlichem Ton(e) sind. Das ist ein großer (der größte?) Teil des Mythos.
Und viele der Spieler haben in Interviews auch immer mal wieder erwähnt, dass es nicht allein der Ton ist, sondern besonders eben auch, dass die Amps sehr fein alle Details des Spiels abzeichnen.

Lieben Gruß
Michael
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon telly45 » Montag 21. Dezember 2015, 14:08

partscaster hat geschrieben:...sondern besonders eben auch, dass die Amps sehr fein alle Details des Spiels abzeichnen.

Lieben Gruß
Michael



Puh, Glück gehabt, dann brauche ich mich nicht intensiv nach einem Dumble umzuschauen, weil das dann nix für so grobschlächtige Rocker wie mich ist ;) :roll: :bb:
Gruß Rainer
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Re: A Dumble in a box...

Beitragvon partscaster » Montag 21. Dezember 2015, 14:13

telly45 hat geschrieben:

Puh, Glück gehabt, dann brauche ich mich nicht intensiv nach einem Dumble umzuschauen, weil das dann nix für so grobschlächtige Rocker wie mich ist ;) :roll: :bb:


Ich habe dir eine Menge Investition in zeitlicher und monetärer Hinsicht erspart. Mancher würden gar sagen; das Leben gerettet. Please tell the Weihnachtsmann! :clown:

Lieben Gruß
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