Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Zisch, Zerr, Blubber, Halllllllllllll, Echo... cho... ho... o

Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon Paulasyl » Sonntag 24. Dezember 2017, 21:13

Nur ganz knapp zu spät, Herr Chappers!
https://www.youtube.com/watch?v=8NXxh6uoY5k
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon Richard » Freitag 2. März 2018, 10:48

-

Hallo Low-Gain Liebhaber,

ich habe im Moment zwar meine bisher beste Kombination von Overdrives gefunden: Ein SoulFood als erster "Schmutzfink" und dann einen modifizierten Ultimate-Drive. Damit kann ich einzeln und in Kombination alle Zerrsounds abdecken, die ich zur Zeit brauche.

Mein größeres Board ist aber immer wieder eine Spielwiese und ich muss sagen, trotz teilweise erheblich hochpreisigeren Tretern bin ich damit nicht wirklich glücklich.

Also dachte ich: Lass dir doch auch mal einen "Sweet Cream" kommen. Gestern habe ich mit ES und Tele mal rumgetestet.


Hier also mein Fazit: Das Ding kann NUR EINEN SOUND !!!

ABER: Das ist der Sound, den ich immer haben will !

Diesen Sound kriege ich auch mit den "Ultimate Drive", dem "Zehn Drive", dem modifizierten "Ultimate Drive" und dem "Okko Diablo" hin.
Die genannten Treter klingen minimal unterschiedlich (der UD hat ein komplexeres Obertonspektrum, der Okko klingt immer wärmer und "eleganter", der Sweet Cream ist untenrum etwas ausgedünnter). Im Blind-Test, nur beim Abhören, würde ich mir schwer tun, sie sicher zuzuordnen.

Der wesentliche Unterschied ist: Mit den anderen Tretern kann man auch abweichende Einstellungen realisieren, dann klingen sich natürlich anders. Der Sweet Cream kann nur den einen Sound, den aber überzeugend. Ob mit Gain und Vol auf 12h oder Vol auf max und Gain auf 9h - beides klingt sehr ähnlich, aber immer brauchbar. Man kann garnichts falsch machen.

Mein Resumee: Der "Zehn Drive" bleibt auf dem Board, er hat einen Tick mehr Substanz in bietet Korrekturmöglichkeiten, falls nötig.
Der Okko ist eigentlich überflüssig. Vielleicht müsste ich aber an den internen Trimmern mal spielen.

Testgeräte: Heritage H565 bzw. Bigsby-Tele , H&K Tubemeister5 direkt ins Pult auf RCF Aktivboxen.

Just my 5 Cent (Zum Thema "Sweet Cream" wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem ..)

Beste Grüße
Richard
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon Magman » Freitag 2. März 2018, 11:29

Richard hat geschrieben:-

Hallo Low-Gain Liebhaber,


Also dachte ich: Lass dir doch auch mal einen "Sweet Cream" kommen. Gestern habe ich mit ES und Tele mal rumgetestet.


Hier also mein Fazit: Das Ding kann NUR EINEN SOUND !!!

ABER: Das ist der Sound, den ich immer haben will !

Beste Grüße
Richard


Hi Richard,

genau so wie du empfinde ich das auch. Hier hatte ich ein Review verfasst. Das Sweet Cream ist eines der besten Low-Gainer was ich je gespielt habe. Total unspektakulär von Design und Farbe, aaaaber das Innenleben hat's faustdick in sich :thumbsup02:
Bild

STOMPIN' HEAT Rough Blues made in germany
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon Paulasyl » Freitag 2. März 2018, 18:02

Das Ding ist für mich insofern faszinierend, als ich damit bei meinen momentanen Settings meinen Cleansound forme:
Ich spiele gerade fetten Crunch im Grundsound, aber wenn ich - je nach Gitarre - das Volume runterdrehe, um clean zu werden, wird es mumpfig oder leblos. Der Sweet Cream bringt all die Transparenz und das Glitzern zurück, ohne nennenswerte Zerre draufzuwerfen. Ich weiß nicht, wie das funktioniert, aber es macht Spaß!
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon Gutmann » Samstag 3. März 2018, 08:32

Das wird wie ein buffer funktionieren wenn es angeschaltet ist...
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon telly45 » Samstag 3. März 2018, 11:20

Deswegen habe ich auch meistens die rechte Seite des Sapphire of Tone an beim Runterregeln mit Volpoti. Funktioniert besser, weil der Sound frischer bleibt.
Gruß Rainer
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Re: Empfehlungen für ein Low Gain Pedal

Beitragvon BruderM » Samstag 3. März 2018, 17:27

Richard hat geschrieben:-

ich habe im Moment zwar meine bisher beste Kombination von Overdrives gefunden: Ein SoulFood als erster "Schmutzfink" und dann einen modifizierten Ultimate-Drive. Damit kann ich einzeln und in Kombination alle Zerrsounds abdecken, die ich zur Zeit brauche.



Beste Grüße
Richard


Ist bei mir ähnlich, ich habe MojoMojo vor dem UD und das funzt ganz prima, weil das MoMo kaum komprimiert, matscht auch die Kombi nicht. Ich habe so 3 verschiedene Zerrstufen, wobei die Zerrstrukturen sich ganz interessant überlagern, wenn beide an sind. Wenn ich damit dann meinen Prinzton anfahre, klingt das recht komplex und vielschichtig. Ist für schmale Mark vielseitiger als mein Fulldrive, was ich aber trotzdem und immer noch liebe..... :banana03:

Gruß
Marc
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