Treble Bleed Circuit

Selbst ist der Gitarrist: Reparieren, Pimpen, Customizen, Eigenbauten

Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon Magman » Dienstag 27. Juni 2017, 17:44

Hier ist gerade ein gutes Video zum Thema gekommen von James Ryan.

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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon MPhase4 » Dienstag 18. Dezember 2018, 09:12

Beeinfluss ein Treble Bleed die Regelcharakteristik des Volume Potis?
Was muss ich ändern damit das Signal schneller/mehr aufklart/cleaner wird?

Kondensator oder Widerstand?

Gruß Michael
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon Butterkräm » Dienstag 18. Dezember 2018, 09:26

MPhase4 hat geschrieben:Beeinfluss ein Treble Bleed die Regelcharakteristik des Volume Potis?
Was muss ich ändern damit das Signal schneller/mehr aufklart/cleaner wird?

Kondensator oder Widerstand?

Gruß Michael


Die Regelcharakteristik wird doch eher vom Unterschied Linear zu logaiythmisch beeinflusst!?
Der Kondensator ist für den Erhalt der Höhen, der Widerstand für die Bässe.
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon Armint » Dienstag 18. Dezember 2018, 10:07

Ach, das ist der Sinn von Treble Bleed?
Wie Blöd.
Brauche ich nicht.

Dann weiß ich ja auch was sofort aus der PRS ausgebaut wird.
Ich habe seit Jahrzehnten einen Tabu-Bass (Darf man nicht haben, so mit ohne Kopf und mit Graphit-Hals), manche kennen ihn von älteren Sessions.
Der hat überhaupt keine passive Tonblende sondern nur den Vol-Regler, der sich nicht zu fein ist auch die Höhen mitrunterzuregeln - ich nutze das gerne.
Ein Bass hat 4 Saiten. Alles andere ist Schnullibulli.
Gear: Gitarren und Bässe von u.a. Fender, Hagström, MusicMan, PRS, Sandberg, Taylor, Tokai. Amps/Boxen von Basstown, Fender, Glockenklang, Roland.
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon MPhase4 » Dienstag 18. Dezember 2018, 11:27

Butterkräm hat geschrieben:Die Regelcharakteristik wird doch eher vom Unterschied Linear zu logaiythmisch beeinflusst!?
Der Kondensator ist für den Erhalt der Höhen, der Widerstand für die Bässe.


Hab das bei Kinman gefunden:
(.0012µF Polyester cab. + 130K Widerstand in Reihe)

Treble by-pass filter (shown above)
Parts for this are included.
NOTE: This device prevents treble loss when
lowering the volume BUT will change the way
the pot swells
, at the high end of the range it
won’t swell as much. The minimum amount
of bypass is desirable to prevent unwanted change.
Change the value of the cap to .001 for a higher
frequency, or to .0018 for a lower frequency.
Change the value of the resistor to 150K for
less effect, or to 120K for more effect.
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon Magman » Dienstag 18. Dezember 2018, 11:53

MPhase4 hat geschrieben:Beeinfluss ein Treble Bleed die Regelcharakteristik des Volume Potis?


Ja, auf jeden Fall. Oft im guten, als auch im negativen Sinne!


Also ich selbst nutze lineare Potis am Volume. Aber sowas ist immer davon abhängig, was man mag und wie sich dein Equipment zusammensetzt. Hast du lange Kabelwege, viele Effekte dazwischen, wird dein Signal negativ beeinflusst. Player, die zwischen Gitarre und Amp nicht mehr als ein Kabel haben brauchen auch oft kein Treblebleed-Network. Es gibt keine Normwerte, höchstens Empfehlungen.
Aus eigenen Erfahrungen kann ich aber sagen, das man nur mit guten Potis und Kondensatoren einen guten Sound (oder den besten) erreicht. Ich habe bisher in fast all meinen Gitarren immer alles ersetzt, außer jetzt bei meinen Schwarz Custom Guitars. Da ist nur Allerfeinstes und Selektiertes onboard ;)

Um dir etwas helfen zu können wäre es wissenswert um welche Gitarre, welche Pickups und welchen Amp es geht!
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon Butterkräm » Dienstag 18. Dezember 2018, 12:16

Mir reicht ein Kondensator, benutze auch lineare Potis, und dafür nehme ich die hier für Single-Coils:
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https://www.thomann.de/de/goeldo_kondensator_220pf.htm
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
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Re: Treble Bleed Circuit

Beitragvon MPhase4 » Dienstag 18. Dezember 2018, 15:25

Hallo Magman,
es geht um 2 Gitarren.
1. 62' CS Strat mit gebrauchten Kloppmann Real 65 +ausgemessene Emmerson CTS Potis, Artys Custom Kondensator
Hier habe ich die Kinman-Variante des TrebleBleed verbaut. Hatte mit den Kinman Blues-Set gut funktioniert. Ton wurde schön clean. Hier waren die Potis im unteren Toleranzbereich also kleiner 250KOhm.
Die aktuellen Potis entsprechen der Vorgabe von Kloppmann.(VOL 265kOhm - TONE Neck 275kOhm - TONE Mid/Bridge 280 kOhm)
Habe auch das Kloppmann Poti-Set schon ausprobiert. Hier gibt es keinen nennenswerten Unterschied zu den Emmerson. Die CTS Potis haben mehr Widerstand. Gefällt mir fast besser.
2. PRS SE One Korina mit Bare Knuckle P90 Supermassive
Hier war ein 180er Kondensator ohne Widerstand verbaut. Beim zurückregeln gab es hier
gleich einen massiven Leistungsabfall und der Ton wurde sehr höhenreich. Vielleicht ein Grund warum viele SE One Besitzer ein Tonpoti nachrüsten.
Ich habe aktuell einen 220pF Keramik-Kondensator (cap) mit 100kOhm Widerstand "in parallel" verbaut. Jetzt ist der Leistungsabfall schön gleichmäßig mit milderen Höhen.
Allerdings wird der Ton bei gleicher Ampeinstellung nicht mehr clean.


Gespielt wird über einen AMP1 der ersten Generation. Zum Ausprobieren ohne Effekte.
Gitarre, Kabel, AMP1, Box.
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