Notizen zum Gig - ja oder nein

Der tut nix! Der will nur üben!

Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon Plaid » Sonntag 21. Februar 2016, 11:12

...ich meine das Realbook geschrubbe... :-)
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon M. L. Schwan » Sonntag 21. Februar 2016, 11:15

OhNoNoNo hat geschrieben:Hmm, bisher war ich in dem Glauben, Jazz sei die hohe Schule der Improvisation ... :?


schon mal auf einer Jazz-Session gewesen? Wenn Du bei einem Dir unbekannten Standard begleitest ist es als Gitarrist sehr hilfreich wenn Du die Akkorde auf einem Leadsheet vor Dir hast. ;) Improvisiert wird dann im Chorus
Viele Grüße
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon Mintage » Sonntag 21. Februar 2016, 11:44

Wir haben in der Arbeitsband einen Songpool von ca. 300 (!)
Songs. Mir reicht eine Setlist des jeweiligen Abends - Notizen
bzgl. Tonart etc. benötige ich nicht, meine Mitmusiker haben
jedoch alle ein I-pad am Mikroständer...!

Ich gehe am Tag vor dem Gig die Titel kurz gedanklich durch - und wenn ich bei einem Titel "überrascht " bin, dann wird
sich darum gekümmert ;-)
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon telly45 » Sonntag 21. Februar 2016, 14:29

Mintage hat geschrieben:Ich gehe am Tag vor dem Gig die Titel kurz gedanklich durch - und wenn ich bei einem Titel "überrascht " bin, dann wird
sich darum gekümmert ;-)


Genauso :prost:
Gruß Rainer
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon Big Al » Montag 22. Februar 2016, 11:44

Yep, ich bekenne mich zum Ipad. Ich wüsste nicht, warum ich ad hoc 6h Programm auswendig lernen sollte. Das kommt mit der Zeit immer von alleine und die Zeit habe ich auch nicht. Wir schmeissen immer mal temporär eine Nummer raus und machen paar neue, das ist ständig im Wandel. Das Ding ist einfach ein guter Stichwortgeber, darüber die Chords notiert und man kann jederzeit wieder gut rein.

Schaut mal bei euren Live DVD genau hin, egal ob Springsteen, die Stones oder John Mayer, überall steht der Teleprompter auf dem Boden und die Texte laufen mit - und die singen ihren EIGENEN Kram teilweise seit vielen Jahrzehnten. Leidet da die Bühnenpräsenz oder die Performance? Sry Folks, aber über solche absolut formulierten Glaubensätze muss ich dann schon bisschen lächeln. Ich glaube das Ipad ist für einen Musiker tatsächlich die eleganteste Art der Gedächtnisstütze, Notenständer und riesige DIN A4 Ordner halte ich dageben auch für ein No Go.

Wenn ich nur Bass oder so spielen würde, wäre das was anderes..... ;-) *duckundwech
Denk da lieber nochmal drüber nach (Stoppok)
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon kiroy » Montag 22. Februar 2016, 12:40

Big Al hat geschrieben:Yep, ich bekenne mich zum Ipad. Ich wüsste nicht, warum ich ad hoc 6h Programm auswendig lernen sollte. Das kommt mit der Zeit immer von alleine und die Zeit habe ich auch nicht. Wir schmeissen immer mal temporär eine Nummer raus und machen paar neue, das ist ständig im Wandel. Das Ding ist einfach ein guter Stichwortgeber, darüber die Chords notiert und man kann jederzeit wieder gut rein.

Schaut mal bei euren Live DVD genau hin, egal ob Springsteen, die Stones oder John Mayer, überall steht der Teleprompter auf dem Boden und die Texte laufen mit - und die singen ihren EIGENEN Kram teilweise seit vielen Jahrzehnten. Leidet da die Bühnenpräsenz oder die Performance? Sry Folks, aber über solche absolut formulierten Glaubensätze muss ich dann schon bisschen lächeln. Ich glaube das Ipad ist für einen Musiker tatsächlich die eleganteste Art der Gedächtnisstütze, Notenständer und riesige DIN A4 Ordner halte ich dageben auch für ein No Go.

Wenn ich nur Bass oder so spielen würde, wäre das was anderes..... ;-) *duckundwech

:thumbsup03: So isses!
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon Mintage » Montag 22. Februar 2016, 12:50

[quote="Big Al"]Yep, ich bekenne mich zum Ipad. Ich wüsste nicht, warum ich ad hoc 6h Programm auswendig lernen sollte. Das kommt mit der Zeit immer von alleine und die Zeit habe ich auch nicht. Wir schmeissen immer mal temporär eine Nummer raus und machen paar neue, das ist ständig im Wandel. Das Ding ist einfach ein guter Stichwortgeber, darüber die Chords notiert und man kann jederzeit wieder gut rein.

Schaut mal bei euren Live DVD genau hin, egal ob Springsteen, die Stones oder John Mayer, überall steht der Teleprompter auf dem Boden und die Texte laufen mit - und die singen ihren EIGENEN Kram teilweise seit vielen Jahrzehnten. Leidet da die Bühnenpräsenz oder die Performance? Sry Folks, aber über solche absolut formulierten Glaubensätze muss ich dann schon bisschen lächeln. Ich glaube das Ipad ist für einen Musiker tatsächlich die eleganteste Art der Gedächtnisstütze, Notenständer und riesige DIN A4 Ordner halte ich dageben auch für ein No Go.

So isses nich ganz 8-)

Ich kann absolut nachvollziehen, das die jeweiligen Hauptsänger - um textliche Blackouts zu vermeiden - den Teleprompter
mitlaufen lassen. Das machen die meisten der Legenden (und bei Springsteen ist jeder Song ja Prosa und kein 15-Zeiler
wie bei Bryan Adams ;) )

Aber: auf dem Teleprompter stehen keine Tonarten, Akkorde oder sonstige harmonische (!) Hilfen !
Die Musiker sind in der Lage, das Repertoire im Kopf zu haben (gerade Springsteen teilt die jeweilige Setlist den Jungs
kurz vor dem Auftritt mit, und da sind Songs bei, die teils Jahre nicht gespielt wurden - "das hält die Band wach", so sein
Argument ;) ).

Die paar Songs, die ich singen muss, deren Texte habe ich drauf - wäre ich jedoch Hauptsänger, hätte ich auch eine
textliche (!) Hilfe.

Grüsse
Rainer
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon setneck » Montag 22. Februar 2016, 13:09

Teleprompter, I-Pads etc. lasse ich (jetzt nicht für mich) gelten. Aber nur, wenn die Teile hier und da als Gedächtnisstütze fungieren.
Einer meiner Mitmusiker ver(...)wendet gerade anständig Energie in den Bau so eine elektrischen Suffleuse. Wenn er die Zeit nutzen würde, Texte zu lernen (Coversongs, überwiegend 70er-90er), hätte er die schon drauf. Und max. einen neuen Text / Monat finde ich zumutbar. Momentan versucht er von meinen Lippen zu lesen (ich bin, wen wundert's, der Gitarrist)!
Schöne Jrööss,
Thomas
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Re: Notizen zum Gig - ja oder nein

Beitragvon kiroy » Montag 22. Februar 2016, 20:36

Mintage hat geschrieben:Ich kann absolut nachvollziehen, das die jeweiligen Hauptsänger - um textliche Blackouts zu vermeiden - den Teleprompter
mitlaufen lassen. Das machen die meisten der Legenden
[...]
Aber: auf dem Teleprompter stehen keine Tonarten, Akkorde oder sonstige harmonische (!) Hilfen !
Die Musiker sind in der Lage, das Repertoire im Kopf zu haben...
Warum gestehst Du dem Sänger einen Teleprompter zu, um textliche Blackouts zu vermeiden, aber den Musikern nicht? Denen könnte es doch auch mal passieren, dass sie einen Blackout haben und mal schnell nicht mehr wissen, was zu spielen ist.

Mir passiert das ständig. Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder daran, dass ich noch viele andere Sachen im Kopf habe. Ich kann mir die allerwenigsten Songs so merken, dass ich ohne Lead-Sheet auskomme. Zum Einen sind es viele sehr verschiedene Songs, zum Anderen spiele ich gleiche Songs im Soloprogramm zum Teil anders in der Band. Manchmal ist es ein anderer Ablauf, oft ist es eine andere Tonart.

Hätte ich keine Notizen, würde ich 100%ig jedes Solo versemmeln. :tuete01: Selbst wenn ich einen Song am Tag vorher mehrmals geübt habe, passiert es laufend, dass ich tagsdrauf in der Probe nicht mal mehr die Tonart weiß. Mir ist auch schon mal passiert, dass ich angefangen habe zu singen, obwohl dieses Lied eigentlich ein anderes Bandmitglied singt! :lol:
Ich muss ja nicht ständig auf die Notizen schauen. Meistens genügt ein kurzer Blick auf die ersten Akkorde und zwischendurch auf besonders schwierige Stellen oder evtl. auf meine Tabs, wie/wo das Solo anfängt, dann läuft's schon irgendwie. Aber ganz ohne, kann ich nicht.
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