Dur/Moll/Pentatonik

Die dunkle Seite der Macht

Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon SilviaGold » Dienstag 14. Juli 2015, 21:48

Gut das der Pfälzer nicht hier ist - sonst würd er mir das letzte Bsp. noch erklären - was da jetzt anders ist als eine sog. "blödsinnige" Dur Penta ;) :kopf_kratz01:
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon Butterkräm » Mittwoch 15. Juli 2015, 06:32

Guten Morgen!
Beim Dur-Blues muß ich eben an den Jazz-Blues denken!
Da kommen noch ein paar Akkorde hinzu:


| A7 / / / | D7 / / / | A7 / / / | A7 / / / |
| D7 / / / | D#o /// | A7 / / / | F#7 / / / |
| hm7 / / / | E7 /// | A7 / F#7 /| hm7/ E7 /||

Wenn ich mir jetzt mal die Töne der einzelnen Arpeggien ansehe, bestehen diese aus:

A7 = A - C# - E - G
D7 = D - F# - A - C

D#o = D# - F# - A - C
F#7 = F# - Bb - C# - E
hm7 = h - d - f# - a
E7 = E - G# - B - D

Und jetzt setze ich mal diese Töne hintereinander!
Fehlt einer?
Ein f !?
Den würde ich noch aus der d-moll-penta ergänzen, wenn ich über D7 spiele.
Es sind also alle Töne da! Alles geht, macht in gewissen Situationen Sinn!

Das mal nur so als eine andere Sichtweise!

Mein Gitarrenlehrer hat damals gesagt: "Es gibt im Grunde genommen sowieso nur drei Tonleitern! Dur (ist ja identisch mit der natürlich-moll), Harmonisch-Moll und Melodisch-Moll!" - Das hat mir auch geholfen! Die Kirchentonleitern sind ja auch nur vorhandene, vom anderen Ton aus gestartet.
Es ist aber nicht so, daß ich das alles jetzt könnte. Ich bin da sehr schlampig und ungeschickt.

Grüße,
Hannes
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon SilviaGold » Mittwoch 15. Juli 2015, 08:29

Sehr schöne Sichtweise Danke! :D

Ach ja mal nebenbei:
Von 12 Tönen sind ja grundsätzlich 7 IMMER GENAU passend in der Tonleiter. Das sind MEHR als 5!
Ist man mal auf einem der 5 braucht man doch nur 1 Bund rauf oder runter rutschen und der PASST wieder GENAU :D
Oder eben man spielt diese 5 Töne mit ÜBERZEUGUNG. ;)

Das ist kein Ballastwissen :D
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon Crusader » Donnerstag 16. Juli 2015, 18:50

SilviaGold hat geschrieben:Sehr schöne Sichtweise Danke! :D

Ach ja mal nebenbei:
Von 12 Tönen sind ja grundsätzlich 7 IMMER GENAU passend in der Tonleiter. Das sind MEHR als 5!
Ist man mal auf einem der 5 braucht man doch nur 1 Bund rauf oder runter rutschen und der PASST wieder GENAU :D
Oder eben man spielt diese 5 Töne mit ÜBERZEUGUNG. ;)

Das ist kein Ballastwissen :D

Hi,
da ist mir doch eben dieses Video wieder eingefallen ...
https://www.youtube.com/watch?v=UvKEpAYZjlE
Btw. ich mag den Typ, der groovt wie Hulle und hat ganz interessante Ansichten ...
https://www.youtube.com/watch?v=2zvjW9arAZ0

Gruß
Crusader
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon SilviaGold » Donnerstag 16. Juli 2015, 19:33

Ja genau du FUCHS, :D
daher habe ich das! Dieses Video habe ich damals fasziniert angesehen und mir sofort alles aufgeschrieben!
Das sollte sich jeder mal bewusst machen!

Ich habe das auch schonmal gesucht - nun hast du es wieder gefunden :thumbsup03:
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon Ugorr » Donnerstag 16. Juli 2015, 19:55

Moin.
Danke für die Videos. Ich muss an dieser Stelle mal Victors Buch(kein Lehrbuch, ein Roman) empfehlen: The Music Lesson. Die deutsche Übersetzung ist leider grauenhaft, also besser im Original lesen.
Gruß
Ugorr
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Re: Dur/Moll/Pentatonik

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 16. Juli 2015, 19:57

Wooten macht mit Tonhöhen, was Bob Brozman mit Rhythmen macht: Auf den einfachsten Nenner bringen. Bei Wooten: Chromatisch; bei Brozman: Es gibt nur Einsen.

Da gibt es noch mehr Parallelen. Beides sehr gute Männer. 8-)
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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