Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Besprechungen von getestetem Gitarren-Equipment

Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Paulasyl » Montag 9. Juli 2018, 21:07

Traurig, aber wahr. Der Reserveamp tut auch nur an einer Box etwas raus. Immerhin bleibt hier die Leistungsumschaltung erhalten, aber eine Box bleibt schlicht stumm und es klingt komisch. Mit nur einer ist alles wie es soll und klingt wunschgemäß. Ich werde morgen also wieder beimT anrufen und fragen, was wir jetzt tun. Irgendwie habe ich Pech, der erste Joyo kam tot an, ich musste zwei Blug Amps zurückschicken... Ich glaube langsam, man muß eher Amps im Laden testen als Gitarren... :evil: :motz01:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Magman » Montag 9. Juli 2018, 21:36

Du kannst einem echt leid tun Mann :shock:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Rainer Mumpitz » Dienstag 10. Juli 2018, 00:28

Paulasyl hat geschrieben:Traurig, aber wahr. Der Reserveamp tut auch nur an einer Box etwas raus. Immerhin bleibt hier die Leistungsumschaltung erhalten, aber eine Box bleibt schlicht stumm und es klingt komisch. Mit nur einer ist alles wie es soll und klingt wunschgemäß. Ich werde morgen also wieder beimT anrufen und fragen, was wir jetzt tun. Irgendwie habe ich Pech, der erste Joyo kam tot an, ich musste zwei Blug Amps zurückschicken... Ich glaube langsam, man muß eher Amps im Laden testen als Gitarren... :evil: :motz01:


Hey, ich meine irgendwo - vielleicht im Marshallforum - gelesen zu haben, daß die Geschichte mit der nicht funktionierenden Doppelbelegung der lautsprecherausgänge ein Design- bzw. Konstruktionsfehler ist. So weit ich mich richtig erinnere, hatten wohl schon einige das bemerkt & reklamiert. Darf natürlich nicht passieren, das eine ganze Serie davon betroffen ist. :thumbsdown01:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Pfaelzers KSM » Dienstag 10. Juli 2018, 03:48

Rainer Mumpitz hat geschrieben:
Paulasyl hat geschrieben:Traurig, aber wahr. Der Reserveamp tut auch nur an einer Box etwas raus. Immerhin bleibt hier die Leistungsumschaltung erhalten, aber eine Box bleibt schlicht stumm und es klingt komisch. Mit nur einer ist alles wie es soll und klingt wunschgemäß. Ich werde morgen also wieder beimT anrufen und fragen, was wir jetzt tun. Irgendwie habe ich Pech, der erste Joyo kam tot an, ich musste zwei Blug Amps zurückschicken... Ich glaube langsam, man muß eher Amps im Laden testen als Gitarren... :evil: :motz01:


Hey, ich meine irgendwo - vielleicht im Marshallforum - gelesen zu haben, daß die Geschichte mit der nicht funktionierenden Doppelbelegung der lautsprecherausgänge ein Design- bzw. Konstruktionsfehler ist. So weit ich mich richtig erinnere, hatten wohl schon einige das bemerkt & reklamiert. Darf natürlich nicht passieren, das eine ganze Serie davon betroffen ist. :thumbsdown01:
Bei einem Amp ist es Zufall, bei zwei Amps hintereinander ist es eine Vermutung. Wenn es beim dritten Amp auch ist, ist es ein Zeichen für schlechtes technisches Design und ganz mieses QM.
Ich hoffe inständig, dass das nicht der Fall ist, auch wenn es in das traurige Bild passen würde, dass Marshall bei seinem günstigen Serien seit dem Umzug nach Indonesien abgibt. Wenn dann noch der Brexit kommt, droht die Gibsonisierung, was eine Katstrophe wäre....
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Paulasyl » Dienstag 10. Juli 2018, 07:56

Rainer Mumpitz hat geschrieben:
Hey, ich meine irgendwo - vielleicht im Marshallforum - gelesen zu haben, daß die Geschichte mit der nicht funktionierenden Doppelbelegung der lautsprecherausgänge ein Design- bzw. Konstruktionsfehler ist. So weit ich mich richtig erinnere, hatten wohl schon einige das bemerkt & reklamiert. Darf natürlich nicht passieren, das eine ganze Serie davon betroffen ist. :thumbsdown01:



Wäre nett, wenn Du mir dazu einen link schicken könntest, ich google nach diesem Problem schon ewig...

Danke, hab's schon gefunden, den Thomännern mitgeteilt und per Kontaktformular um Vorschläge zur Verfahrensweise gebeten, nachdem der Hotliner mir vorsichtig unterstellte, dass ich zu doof für Marshall bin. Scheint wirklich ein Serienproblem zu sein, das viele niemals feststellen, weil der Combo nie mit einer zweiten Box und der Head nie als Stack betrieben wird. Gerade einem 50 W Head darf man das aber hin und wieder gönnen, finde ich... :mosh:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Paulasyl » Dienstag 10. Juli 2018, 18:58

Tja, ich weiß nicht, ob das hier noch richtig ist, aber eigentlich bin ich so enttäuscht vom QM sowohl der Händler als auch vom Hersteller, dass ich mich nach Alternativen umsehen möchte. Was kann man denn noch probieren, das so klingt wie der Origin? Der Blackheart Handsome Devil wird ja nicht mehr gebaut, der kam dem sehr nah, wenn auch etwas moderner und punchiger als der Origin. Klar...der JTM, dem fehlt aber die Leistungsreduktion und auch preislich liegen da Welten zwischen. Ich hatte - als der Origin auf Reisen war - mal den Silver Jubilee auf der 4x12, das war schon auch sehr geil, aber ganz und gar nicht das, was ich vom Origin wollte. Auch der JVM lässt da zu wünschen übrig, abgesehen vom Gewicht, aber da kriegt man nicht den fetten Endstufendrive hin, den der Origin fast ganz aufgerissen liefern kann....

Buhääää, ich will alte Marshallsounds in leiser!
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Pfaelzers KSM » Dienstag 10. Juli 2018, 19:52

Wenn es ein Neuer sein soll: Blackstar Artisan. Klingt gut ist zuverlässig, ist total unterschätzt.
Wenn es ein Gebrauchter sein soll, der ähmlich wie der Origin aufgebaut ist: „Unbekanntere“ Marshallamps aus den 80igern wie der 4210 kriegt man günstigst.

Und natürlich mein Standardtipp in Sachen Marshall: 6100. Für mich immer noch der beste Marshall aller Zeiten, den ich soundlich clean und crunch immer noch besser finde als den JVM, und somit eine gute Alternative wenn man die ganze Schaltfunktionen und 4 Kanäle des JVM nicht braucht.
Auf 25 Watt stellen, zweiter Kanal Plexivoicing wählen und glücklich sein....und dazu noch diesen wundervollen ersten Kanal, der imho einzig wirklich gute cleane von Marshall, der auch richtig gut mit Zerrern kann. Der dritte Kanal ist für die Füße, aber nicht nötig, wenn man einen TS besitzt und vor den 6100 schnallt, da kommen herrliche Leadsounds raus.
Gibts gebraucht in gutem Zustand für 600-800 Euro. Zuverlässig, bei Bedarf laut, kann aber auch super leise. Habe ich bei vielen Gigs gespielt, immer zufrieden.
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Paulasyl » Dienstag 10. Juli 2018, 20:18

Einer der wenigen Marshalls, die ich tatsächlich nicht kenne, danke für den Tip. Blackstar Artisan habe ich gebraucht nicht gefunden, da gucke ich mal genauer. Habe den mal bei ner Session gehört, rund klingender Amp, feinperlig, muß aber auf Grund von zuviel Bumms per Pedal zum Zerren gebracht werden.

Ist ja nicht so, als wäre ich mit meinen anderen Marshalls nicht zufrieden, aber der Origin war für mich die "missing gap": Brutaler Einkanaler, trotzdem Endstufensättigung bei Bandlautstärke,relativ leicht, schaltbarer Loop. Sogar die Band fand den geil! Ach Mensch...wenn der doch einfach nicht nur akustisch sondern auch elektrisch taugen würde. Muss ihn wohl behalten und immer nur eine Box dranhängen.
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Pfaelzers KSM » Dienstag 10. Juli 2018, 20:26

Wenn du unbedingt eine zweite Box brauchst, mach doch einen Daisy Chain in deine Box. Wenn du entsprechend ein wenig mit den Impedanzen jonglierst, kannst du einen Fullstack an einen Ampausgang hängen. Ob das aber der (wie von mir schon früher geschriebene) wohl problembehaftete AÜ des Origin mitmacht, kann ich nicht sagen....
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitragvon Paulasyl » Dienstag 10. Juli 2018, 20:34

Nee, da will ich auch keine Experimente.
Ich finde es trotzdem enttäuschend, dass ich inzwischen für mehrere Tausend Mark und Euro Marshalls gekauft habe (und zufrieden war/bin) und ebenso dem großen T einen Umsatz von inzwischen über 15.000 Euro beschert habe (und oft minderwertiges Material bekommen habe, das Reklamationsorgien generiert) und dann bei einem solch lächerlichen Fehler an einem vermeintlichen Billigamp abtropfe. Ich könnte jetzt den Arsch rumwerfen und sagen: "Kauf ich nie wieder!" aber ich finde den Amp einfach genau richtig für mich.

Es kann doch nicht wahr sein, dass eine ganze Serie so einen Bug hat und Marshall sich einen Dreck drum schert. Man stelle sich so etwas bei Mercedes oder Aldi Joghurt vor!
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