Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

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Deluxeplayer
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Deluxeplayer » Freitag 3. August 2018, 18:26

Haha!
Batz Benzer hat geschrieben::mrgreen: :thumbsup03:

Bild

Muss... noch... Avatar... ändern.. ... ...fertig! 8-)
Sehr schön :thumbsup03:

Mein erster Marshall war ein JCM 900 "4500 High Gain Dual Reverb" - geiler Amp!

Naja, OK, vielleicht nicht GANZ so "geil" wie ein Plexi/Metal-Panel "1987" oder "Super Lead", aber der konnte schon gute Sounds machen!

"Dual Reverb" stand dafür, dass man tatsächlich den Reverb-Anteil in beiden Kanälen separat regeln konnte - wie geil ist das denn?
Der Amp hatte ausserdem Gain + Master für beide Kanäle, einen FX-Weg UND er bot die Möglichkeit den Amp auf 25 Watt zu schalten - die ich aber damals nie auch nur ausprobiert habe :mrgreen:

Mitunter findet man die um die 4-500,- €. - als Combo zum gleichen Kurs! - und wenn mal jemand Lust auf einen "Marshall" hat, kann ich die durchaus empfehlen!

Hier z.B.:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 47-74-8097

LG - C.

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Paulasyl
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Paulasyl » Samstag 4. August 2018, 08:13

Magman hat geschrieben:Marshall ist Marshall ist Marshall.Punkt!

Wäre gut für die Zukunft, mal wieder richtig gute, verlässliche Qualität abzuliefern und auch einen echten D-Support anzubieten. Niemand braucht IMO wirklich low budget Marshalls :thumbsdown01:
In der Tat, ich hätte den Origin aber auch für teuer aus England gekauft. Ich finde den Sound klasse, nicht die Tatsache, dass er recht günstig ist. Aber auch im billo Bereich müssen die Brocken funktionieren.
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Magman
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Magman » Samstag 4. August 2018, 12:27

Paulasyl hat geschrieben:Aber auch im billo Bereich müssen die Brocken funktionieren.
Und genau da liegt meist der Fuchs begraben. Marshall sollte keinen Billo Bereich mehr anbieten. Was da so passiert sieht man ja bei der Negativentwicklung von Gibson :shock:
Bild

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Ingolf
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Ingolf » Samstag 4. August 2018, 12:40

Also ich finde 800.- für den Origin 50C nicht billo, wenn man bedenkt, dass ein 2525C made in Bletchley auch nur 900.- kostet.
Alle großen Firmen fertigen ja seit vielen Jahren außer im Stammland auch in Ländern mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.
Bei Fender ist es Mexico, bei Marshall seit vielen Jahren Fernost, bei Vox seit geraumer Zeit sogar nur noch Fernost.
Und grundsätzlich klappt das auch, denke ich, wenn ich überlege, wieviele Fernost- Vöxe ich in den letzten Jahren auf Bühnen gesehen habe (und auch selbst welche besessen).
Daher verbuche ich die Origin- Story dieses Threads eher als Kinderkrankheit.

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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Batz Benzer » Samstag 4. August 2018, 13:52

Ingolf hat geschrieben:Also ich finde 800.- für den Origin 50C nicht billo, wenn man bedenkt, dass ein 2525C made in Bletchley auch nur 900.- kostet.
Alle großen Firmen fertigen ja seit vielen Jahren außer im Stammland auch in Ländern mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.
Bei Fender ist es Mexico, bei Marshall seit vielen Jahren Fernost, bei Vox seit geraumer Zeit sogar nur noch Fernost.
Und grundsätzlich klappt das auch, denke ich, wenn ich überlege, wieviele Fernost- Vöxe ich in den letzten Jahren auf Bühnen gesehen habe (und auch selbst welche besessen).
Daher verbuche ich die Origin- Story dieses Threads eher als Kinderkrankheit.
+1 :thumbsup03:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Pfaelzers KSM » Samstag 4. August 2018, 14:08

Man sollte nicht vergessen, dass auch die DSL-Serie heftigte Kinderkrankheiten (z.B. Hitzeanfälligkeit) hatte und trotzdem nach Beheben derselben ein Erfolg wurde.
Ich glaube auch nicht, dass solche Probleme Ursache für die wirtschaftlich prekäre Situation bei Marshall sind. Ich sehe das eher im Produktportfolio: Was Marshall fehlt ist so eine Einsteiger-CashCow mit hohen Stückzahlen wie bei Fender der Mustang....die MG-Serie ist nie sonderlich gut gelaufen. Und es fehlt das teure Prestigeprodukt wie die CS-Serie bei Fender (der Astoria war ja eine Totgeburt). Und das sind die beiden Bereiche, in denen am meisten verdient wird, und sind wohl der Grund, dass Marshall eher wackelig dasteht, was durch einen harten Brexit auch schnell zu gibsonartigen Zuständen führen könnte...

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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Mintage » Samstag 4. August 2018, 14:10

Batz Benzer hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:Also ich finde 800.- für den Origin 50C nicht billo, wenn man bedenkt, dass ein 2525C made in Bletchley auch nur 900.- kostet.
Alle großen Firmen fertigen ja seit vielen Jahren außer im Stammland auch in Ländern mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.
Bei Fender ist es Mexico, bei Marshall seit vielen Jahren Fernost, bei Vox seit geraumer Zeit sogar nur noch Fernost.
Und grundsätzlich klappt das auch, denke ich, wenn ich überlege, wieviele Fernost- Vöxe ich in den letzten Jahren auf Bühnen gesehen habe (und auch selbst welche besessen).
Daher verbuche ich die Origin- Story dieses Threads eher als Kinderkrankheit.
+1 :thumbsup03:
Sehe ich genau so !!

Ich habe in den letzten Jahren mehrmals auf Vöxen der Handwired-Serie
gespielt - was diese an Ton- und Bauteilqualität aufwiesen, war denen
der amerikanischen Boutique-Kultschmieden ebenbürtig ( und die
kosten das 3, 5 bis 5-fache...) !
Und das ganze war point-to-point verdrahtet in India (großer Unterschied
zu handverdrahtet ;-) ) !!

Grüße
Rainer

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Paulasyl
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Paulasyl » Mittwoch 5. September 2018, 10:27

Zwischenbescheid, es ist erneut ein Fall aufgetreten. ...(Ich will den Namen nicht ohne seine Zustimmung angeben, aber auch dabei...Edit nach Bescheid)
Auch beim Sechziger ist es so gewesen, dass die Existenz des Fehlers erst einmal bestritten wurde. Das ist ja schlimmer als bei VW. Für mich ist der Name Marshall nun erst einmal mit einem dicken Makel behaftet, der für meine persönliche Nase nach Betrug wittert. Die Dinger defekt zu verhökern und zu hoffen, dass man mit einem Bug davonkommt ist genau der Grund, warum die Amis die Strafkeule bei Autos auspacken.
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Magman » Mittwoch 5. September 2018, 21:19

Jim wird sich wohl im Grab rumdrehen. Diese Serie tut Marshall echt nicht gut :roll:
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Re: Fortsetzungsreview: Marshall Origin 50 Head

Beitrag von Paulasyl » Donnerstag 6. September 2018, 06:48

Aber nach der gestrigen Probe bin ich soundlich wieder schwer begeistert. Klingt genauso, wie ein voll aufgerissener Marshall klingen soll, nun aber auch an zwei 4x12. Das ist natürlich nur möglich, weil die eingebaute Leistunsreduktion zuschlägt. Ob da nun 0,5 oder 1 W bei herauskommen ist nebensächlich, es reicht um ingesamt 8 12"- Celestions zu befeuern und mit dem Drummer mitzuhalten.
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